Einladung

---Die Wo Immer Noch Daheim Sind--- :)

 

So, bald ist es nun soweit, nach mehreren Monaten, vielen Kilometern und 9 Ländern erwarten wir Roland wieder im Ländle zurück. Um die Rückkehr von Roland und Monika gebührend zu feiern möchten wir euch alle am 1.11.08 einladen. Wer Lust hat bei schönem Herbstwetter eine Runde zu wandern trifft sich um 11 Uhr 11 am 1.11.08 vor dem Lörcher'schen Domizil. Wer erst später dazu stoßen möchte ist auch herzlich willkommen, gegen 17 Uhr geht es dann los. Für leibliches Wohl wird natürlich gesorgt!

Tag 200 - 15.10.08 - Thailand

---Roland & Monika---

 

Sabaidii,wir sind gerade in Chumphon,Sueden von Thailand und geniesen unseren,bzw.Monikas Urlaub bei gutem Monsunwetter und bestem Thai Essen.Mit unserem Mietwagen koennen wir die einsamsten Plaetze anfahren und haben solche auch schon besucht.Leider kann ich keine Eintraege in den News oder Fakten mehr machen,liegt an den Coputer oder Webseite.Aber wir werden auch nicht mehr oft einenj Stop wegen der Webseite einlegen.Ich werde den Rest der Reise zu Hause nachtragen oder so manchem was erzaehlen.Heute fahren wir weiter an die Andaman See,Westkueste Richtung Pukhet.Seid alles gegruesst,unsere Rueckkehr ist am Montag den 27.10.

Tag 184 - 29.09.08 - Chumphon

---Roland---

 

Bin jetzt eine Woche in Thailand unterwegs und es gefaellt mir hier immer besser.Die Natur ist wunderschoen tropisch mit allem was man sich da je drunter vorstellt.Eine Vielzahl von Baeumen und Straeuchern in immenser groesse.Fruechte endlos und frundliche Menschen.Die Infrastruktur stimmt,das Radfahren macht hier Spass,die Hauptstrassen haben eine Spur fuers radeln und die Nebenstrassen sind kaum befahren,vor allem gibts jede menge Laeden  um kalte Getraenke zu kaufen.Eine vielzahl von Gasthaeusern oder Hotels in allen Preisklassen.Also ideal fuer Radtouren,eben mit dem kleinen Handycup,es ist fuerchterlich heiss und obendrein schwuel.Aber es soll ja auch andere Jahreszeiten geben.Dem Tourismus ist das scheinbar egeal,es sind meiner Meinung nach fast zu viele hier,die Saison beginnt ja erst im Dezember.Da es draussen dunkelt und ich noch 10km zu meinem Boot radeln muss,das mich in dieser Nacht zu der Trauminsel Koh Tao bringt,muss ich mich sputen.Wuensche Euch allen weiterhin Spass an der Hompage.

Leider konnte ich keine Bilder hochladen,da die Webseite das nicht zulies,oder der Computer.Beim naechsten mal wieder.Gruss Roland

Tag 179 - 23.09.08. - Thailand - Hua Hin

---Roland---

 

Jetzt ein Quantensprung in den Sueden von Thailand.Hua Hin heisst der Ort,wo's mich auf Empfehlung hingezogen hat.Nur das ist nicht gerade das, was ich mir unter Thailand vorgestellt habe.Werde morgen deshalb weiter in den Sueden radeln und auf ein abgeschiedenes Plaetzchen mit einheimischen hoffen.Seit Hanoi hab ich wieder viel gesehen und erlebt.Vieles davon hab ich in den Fakten reingeschrieben.Die Bilder sprechen fuer sich,durch was fuer herrliche Landschaften ich geradelt und gefahren bin.

Werde jetzt Richtung Malaisia radeln,wohin ich auf jeden Fall muss,da meine Aufenthaltsgehnehmigung nur 30 Tage gilt,ich aber mit Monika bis ende Oktober noch hier Reisen werde.

Vielen Dank fuer eure netten Beitraege: Roland

Tag 161 - 05.09.08. - Hanoi

---Roland--- 

 

In China wollte ich ja nicht weiter radeln,weil ich dort vieles schon kenne und ich auf meiner Tour eigentlich  moeglichst vieles Unbekannte sehen und erleben will.Die Menschen in China waren ueberall nett,hilfsbereit und wahnsinnig freundlich zu mir,das hat sich jeden Tag wiederholt,so dass das keine Zufaelle waren.Die intressanten Landschaften dort liegen meistens in kaum vorstellbaren Entferungen auseinander,das war mit dem Fahrrad und dem Visum fuer einen weiteren Monat nicht machbar.Seit ein paar Tagen radle und fahre ich mit Bussen durch Vietnam.Es gefaellt mir hier sehr gut,das Wetter,die Hitze und der Regen,hab ich vorher gewusst ,jetzt muss da halt durch.Morgen werde ich Hanoi in Richtung Laos verlassen,wobei ich im Moment nicht weiss,ob ich radel oder einen Bus nehme,das haengt vom Wetter ab.

Hab die Fakten aktualisiert und auch einiges da rein geschrieben.Leider bleibt mir keine Zeit die Bilder mit einem Kommentar zu versehen.Oft haben die auch Ihre eigene Geschichte,wie das eine,wo die Frau mit dem Hut mir Wind wedelt,obwohl sie schon den Ventilator geholt und auf mich eingestellt hatte.Soviel Mitleid fuer einen schweisstriefenden Radfahrer bei 38 Grad tut gut.

Vielen Dank auch fuer eure Beitraege.

Tag 150 - 25.08.08 - Changchun

---Roland---

 

Morgen gehts weiter,ob ich darueber gluecklich bin wird sich noch zeigen,nach fast 4 Wochen aufenthalt bei meinem Freund Toni und seiner Familie und den vielen,vielen Einladungen.Meinem Gewicht wird die weitere Radtour bestimmt  gut tun.Hatte mich in meinem abgestrampelten Koerper recht wohl gefuehlt.

Morgen frueh bringt mich der Flieger,mit einmal umsteigen,nach Guilin.Werde da hoffentlich mein Fahrrad unbeschadet uebernehmen koennen und dann Richtung Vietnam radeln.Hab mich entschieden an der Kueste nach Vietnam einzureisen und mein erstes Ziel wird Ha long sein.Von dort aus ueber Hanoi nach Laos.Diese Route ist noch offen,will mich vor Ort erkundigen ,wie die Strassenverhaeltnisse,vor allem die Berge sind.

Wuerde mich freuen,wenn ich weiterhin Eintraege zu lesen bekomme.Auf bald

sai tschie  Changlurch

Tag 144 - 19.08.08 - Changchun

---Roland---

 

Ok la,es gibt ein paar Neuigkeiten.Von Donnerstag abend bis Sonntag morgen waren wir,Tonis Familie und ich in Beijing und haben am ersten Tag der olympischen Spiele im Vogelnest (Stadion fuer 91000 Zuschauer),zugeschaut.Die Anreise hatte sich etwas verzoegert,da unser Flieger kurz vor der Landung in Beijing wieder nach Changchun zurueck musste.Ein schweres Unwetter ueber Beijing war dem Piloten zu riskant.

Beim zweiten Anlauf gabs keine Probleme,es war nur arg spaet bis wir ins Hotel kamen und um sechs war wecken um ja rechtzeitig am Eingang zum Syadion zu sein.Dort waren dann aber schon etliche und das Gedraenge gross,trotz der Sitzplatznummer konnte man meinen man muss um seinen Platz kaempfen.Erst mal drin war alles riesig und umwerfend toll gemacht.Hab aber eigentlich keinen vergleich zu anderen Stadien,aber da das Vogelnest neu ist,nehme ich an,dass es im moment nichts vergleichbares an der Faszination eines sochen Bauwerks gibt.Gross,geraeumig und alle Plaetze einfach zu erreichen.Im Zwischenstock kann man sich ungehindert bewegen,auch wenn tausend rein oder raus gehen.Aber Eins hat mir doch gewaltig gestunken,unser Sitzplatz war in den unteren Raengen und nicht all zu weit von der Laufbahn weg.Leider aber waren die 100m Vorlauefe auf der anderen Seite vom Stadion,was auch egal ist,nur dass die gesammten Raenge und die besten Plaetze von den VIP Raengen ratzeputz leer waren.An dem Tag zumindest haette man die Starts auf die Gegengerade zu den Zuschauern verlegen koennen.Na ja vllt lernen die auch noch dazu,was der zahlende Zuschauer gern haette.Mittags haben wir das Stadion verlassen.Ich los mit Taxi zur Vietnamesischen Botschaft um ein Visum zu beantragen.Wollte den Pass gleich wiederhaben,zum einen,um gleich bei den Laoten auch ein Visum zu bekommen,zum anderen wegen Rueckflug.Unter 4 Arbeitstagen geht nichts,na ja ,deshalb braucht man 2 Paesse.Also zur Laotischen Botschaft und dort ein Visum beantragt,das ich aber nach einer Stunde abholen durfte und somit auch nach Changchun zurueckfliegen konnte.

Am abend habe ich noch meinen Kroatischen Reisepartner aus Russland getroffrn und wir haben yusammen ein paar Bier getrunken.

Zurueck in Changchun habe ich die Teile fuers Fahrrad und Reisefuehrer vom Audi Mitarbeiter Sven ,die er mir freundlicher weise aus D. mitgebracht hat,abgeholt.Seitdem bin ich am Fahrrad richten, fuer die weitere Tour durch Vietnam,Laos bis Thailand.Der Flug nach Guangzhou ist auf Dienstag den 26.08 gebucht.Mein Fahrrad muss wohl ein Tag vorher verpackt werden,da wegen den olympischen Spielen hier alles drunter und drueber geht,Sicherheit vor allem.Das Fahrrad hat inzwischen eine neue Kette,Tretlager,neue Schwalbe Reifen,die ich seit Monaten mit mir transportiere,von den Hollaender,die ich mal getroffen hatte,geschenkt bekommen und meine Gangschaltung eingestellt,die seit Novosibirsk,nur 13 anstatt 14 Gaenge hatte.Hoffentlich hab ich jetzt einen kleinen Gang mehr.Hab mich an manchem Huegeln schwer getan und in Laos soll es davon groessere geben.So everything goes well.Roland

Hofffe alle Leser und Schreiber bleiben mir weiterhin treu und vielen Dank fuer Eure Beitraege,ich schau jeden Tag rein ins Gaestebuch.

Tag 138 - 13.08.08 - Changchun

---Roland---

 

Seit 2 Wochen bin ich nun in Changchun,habe mit meiner Gastfamilie schon etliches unternehmen duerfen.Gleich am naechsten Tag haben wie eine Familie auf dem Lande besucht,die Toni seit 10 Jahren unterstuezt,ist ungefaehr 200 km von Changchun entfernt,er war dort schon lange eingeladen,also so intensiv habe ich weit ab von befahrbahren Strassen noch nie Gelegenheit gehabt,das Leben auf dem Lande kennen zu lernen.Begleitet hat uns noch ein Taiwanese,Freund von Toni,der in China lebt und ein Geschaeft betreibt.Den konnte ich auch gleich mal befragen wie das zwischen China und Tawain,also er hat einen speziellen Pass und kann zwischen den beiden Laendern(fuer chinesen Inland)problemlos Reisen.Vor ca. 2 Jahren hat der chin.Volkskongress beschlossen(aus Nachrichten in Deutschland),das Leben auf dem Lande zu verbessern,hab das mal dort nachgefragt und die haben mir bestaetigt,dass es solche Programme gibt.Keine Steuern,Diesel verbilligt oder sogar ganz frei(hab ein Bild mal unterwegs gemacht,wie viele Traktoren vor einer Tankstelle gestanden haben und hab mich damals gewundert,jetzt weiss ich warum).Auf der Tour ist mir auch aufgefallen,dass viele neue Haeuser in den Doerfern stehen,man sieht das an den blauen Daechern,dafuer gibt es vom Staat Beihilfe.Was ich ueberall gesehen habe,ist das die Strassen Top sind und auch viele noch gebaut werden,auch in den laendlichen Gebieten.Auch in diesem Dorf,das eher einer Lehmgrube gleicht,wird noch dieses Jahr eine Teerstrasse gebaut.Reich wird dadurch auf dem Lande bestimmt niemand,aber es wird einfacher fuer die Leute.Also bei unserem Gastgeber gabs keine Toilette,das Wasser wurde in der Kueche mittels Schwenkpumpe hochgeholt.Wie die Fenster 20 bis 30 grad minus abhalten ist mir ein Raetsel,geanuso ist es im Moment in den Haeusern heiss.Imponiert hat mir schon immer der beheizbare Schlafplatz durch ein Feurer in der Kueche.Hab jetzt aber bemerkt,da der Schlafplatz auch der Essplatz ist,dass im Sommer beim kochen auch geheizt wird.Man bekommt dann beim Essen gleich zweimal eingeheizt.Innen durch die schaerfe des essens und der Hintern vom Essbett.Mit Traktor,wir auf dem Anhaenger durchs Dorf zum See,mussten aber absteigen,da der Traktor im Schlamm stecken geblieben ist.Haben auf dem See Fische gefangen mit Netz,eigenlich eher welche ,die es ,wenn sie ne Chance haetten ,welche werden wuerden koennen.Mit Kong ne runde gebadet.Am naechsten Tag zurueck gefahren,durfte fahren,da Toni selbstverstaendlich mit der Gastfamilie,vielen Nachbarn, zum Essen auch trinken durfte.Am Sonntag abend mit Kong und Toni in einer Schule Badminton gespielt.Dort wurde ich gefragt ob ich einen Vortrag ueber meine Reise halten koennte.Aber klar doch,500 Schueler wuerden kommen.Mittwochs mittag mit Fahrrad und Gepaeck zur Schule gefahren.Mein Freund hatte Termine,eine Dolmetscherin hatten sie fuer mich,Vanessa kann perfekt deutsch und englisch,hat den Vortrag mit Bildern der Reise sehr vereinfacht.Nach 2 Stunden musste ich aufhoeren,der,der am meisten darueber froh war ,war bestimmt ich,der Saal war uebervoll,600 Schueler,ohne Klimaanlage,war froh mein Handtuch dabei zu haben. In dieser Woche waren wir jeden abend von Freunden eingeladen,ein essen nach dem anderen,aber immer wieder verschieden und mit viel Spass.Das letzte Wochenende verbrachten wir in Jillin,100km von Changchun,in einem Hotel,ich hab die Eroeffnungsfeier im Fernsehen auf chinesisch angeschaut und Toni mit seinen Freunden Mayong gespielt.Am naechsten Tag eine Bootsfahrt auf einem Stausee 5 Stunden lang.Am abend bummel auf dem Snow Festival entlang dem Fluss,der mitten durch Jillin fliesst.

Heute bekomme ich meinen Pass zurueck,der zur Visumverlaengerung bei den Behoerden ist.Brauch ich auch unbedingt,da wir morgen nach Beijing zu den Olympischen Spielen fliegen wollen.In Beijing will ich versuchen gleich fuer meine in Planung bestehende Tour nach Vietnam,Laos und Thailand die Visa zu beantragen.Da die Ersatzteile Fuers Fahrrad schon im Flieger unterwegs sind,hoffe ich,ende naechster Woche nach Guillin fliegen zu koennen,um von dort weiter nach Vietnam zu radeln.Vllt.holt mich dann meine Frau in Thailand ab.

Tag 130 - 06.08.08 Changchun

---Roland--- 

 

Nach 124 Tagen,8600km radeln, bin ich am 31.07.08 dem Ziel meines Wunsches angekommen.So HERZLICH wie eure vielen Beitraege,so HERZLICH bin ich hier von den vielen Freunden empfangen worden.War ueberwaeltigend,wie viele sich zum Empfang eingefunden haben.Sogar der Vorstandsvorsitzende der FAW-VW und der Gewerkschaftsvorsitzende sind gekommen um mir zu gratulieren.Viele auf den Bildern sind mir von meinen Aufenthalten in den vergangenen Jahren bekannt und auf dem Bild unten steht links neben mir Toni und rechts Kong,mit denen ich den intensivsten Kontakt habe und ich zu meinen besten Freunden zaehle.Bei Toni wohne ich jetzt und mit Kong war ich auch schon Badminton spielen,was ich bei jeder Bewegung gerade spuere.Ueberhaupt blieb mir bis jetzt wenig Zeit die Webseite zu aktualisieren,da wir viel unterwegs sind,zu mal ich heute noch einen Vortrag in einer Schule halten werde und ich das auch vorbereiten musste.Werde aber immer wieder in den naechsten Tagen versuchen die Homepage zu aktualisieren,vor allem auch manche Bilder zu kommentieren.

Aber eins noch:Mir geht es Blendend,ich bin hier toll versorgt,habe keinerlei Beschwerden(nur eben Muskelkater vom Badminton)und wiege ca.9kg weniger.

und wuensche mir,dass es allen ebenso geht,vor allem aber,die vielen Radler gesund an ihr Ziel kommen.Roland

Endlich angekommen...

---Carmen---

 

So sieht's dann wohl aus wenn man mit Rad von Heilbronn nach Changchun fährt...und endlich angekommen ist.

Tag 116 - 23.07.08 Yakeshi

---Roland---

 

Bin am 20.06. mit kleineren Grenzformalitaeten in China eingereist.Sowohl die Russen bei der Ausreise wie die Chinesen bei der Einreise waren etwas zimperlich.Meine 2 Reisepaesse wurden einer genauen Kontrolle unterzogen und die Chinesen haben jedes Blatt und meine Bilder auf der Festplatte kontrolliert,aber es gab ja nichts und mein GuanGong am Arm war auch ueberzeugend.Habe jetzt einen ganzen Tag und die halbe Nacht Bilder hochgeladen und immer noch nicht alle.Die schoensten kommen noch und das wird wohl bis Changchun dauern.Morgen gehts weiter zu den letzten 800 km.

Gruss an alle

Carlo alls gute zum Geburtstag aus der chinesischen Mongolei

Roland

Tag 111 - 18.07.08 Zabaikalsk Grenze China

---Roland---

 

Seit heute mittag in Zabaikalsk und das ging mal  wieder flott vorwaerts,wollte doch radeln,aber da kam ein Picup an und Fahrer wollte Feuer,gabs und er gleich ob ich mitfahren will,da ich von meinem letzten Zeltplatz schnell weit weg wollte Rad aufgeladen und hinten drauf.Nach dem Erlebnis in der letzten Nacht bin ich mit meiner Meinung ueber Russland etwas ernuechtert worden.Bin naemlich gegen 2 Uhr morgens aufgewacht weil mein Geschirr im Vorzelt schepperte und ich wusste gleich,dass ich darunter einen Gurt zum Fahrrad hatte.Also raus aus dem Zelt und gleich wegen Vollmond klar gesehen was los ist,2 junge Russen um mich herum,Details will ich jetzt nicht schreiben,aber ich bin wohlauf und habe auch keine Schramme,nur meine Philosophie  hat einen schweren Knacks durch diesen Ueberfall bekommen.Ich hab die zwei spaeter nochmal gesehen,sind mit einem Fahrrad unweit an mir vorbei,ich hinter her und die haben ihr Fahrrad,auf dem sie beide sassen zurueckgelassen.Der Zustand von diesem ehemals fahrtuechtigen Rad hat sich in dieser Nacht veraendert.Nach ner halben Stunde kamen sie wieder und haben ihren Schrott geholt.Kurz darauf kamen mehrere Russen und ich bat sie die Polizei zu rufen,machten mir klar das geht nicht,wegen Ihrem Auto,das war kurz vor meinem Zeltplatz stehen geblieben.Sie haben Freunde zum abschleppen angerufen und die kamen zu dritt.Wir haben zusammen Bier getrunken Feuer gemacht und sie sind lange bei mir geblieben.Haben mir noch 2 Handynummern hinterlassen.Hab den Rest der Nacht an meinem Fahrrad Wache gehalten und nach Morgengrauen gepackt und los.

Der picup hat mich 30km mitgenommen,dann wieder radeln,bei einem cofe hab ich gehalten und was gegessen und wie ich rauskam betrachtet einer mein Fahrrad,dann das uebliche woher,wohin,wie lange,fragt mich ob ich mitfahren will,Fahrrad in Laster eingeladen und bis Zabaikalsk und da gleich vor Hotel abgesetzt.Zimmer genommen und Sauniert.Bei einer Plauderrrunde im Foyer kam Burrie und Andree dazu die englisch koennen,hab sie nach einem Internet cafe gefragt und so bin ich bei ihm zu hause gelandet.Darf jetzt uebers chinesische Telefonnetz diese Zeilen schreiben.Aber klar doch seine Frau Larissa hat jede Menge zu Essen bereitgestellt.Also das hoffentlich einmalige negative Erlebnis von letzter  Nacht hoffe ich bald zu vergessen,werde aber garantiert eine Lehre daraus ziehen.

Tag 107 - 14.07.08 Cita

---Roland---

 

Bin seit gestern in Cita ,hat sich mal wieder ueberraschend ergeben.Radelte gerade zwischen Ulan Ude und Cita auf ner guten Strasse bei Sonnenschein und MP3 Musik,lauthals singend,weil alles so toll ist,und das nach der Tortur vom Vortag,an dem ich nach 70km von dem vielen auf kaputt war,kam ein Wohnmobil vorbei mit Muencher Kennzeichen,was in der Gegend doch schon sehr ungewoehnlich ist.Hat gehalten und wir haben uns kurz ausgetauscht,Franz ist 76 Jahre und faehrt sein halbes Leben in der Welt herum,jetzt ist er gerade auf dem Weg nach Wladiwostock und von dort nach Suedkorea usw.Franz hatte schon einen Begleiter dabei,den Radler Johann,21 Jahre,er hat mir angeboten auch mich mitzunehmen und ich habe aber aufgrund des schoenen Tages doch etwas laengere Bedenkzeit gebraucht,nun ich wusste,dass noch ein paar Berge und 2500 Kilometer bis Changchung vor mir liegen,also eingeladen und bis Cita mitgefahren .Morgen faehrt Franz mit seinem Camper weiter Richtung Wladiwostock,Johann hat schon ein Zugticket fuer die naechsten 2000km und ich radel morgen Richtung Jabaikalsk an die chinesische Grenze

Tag 97 - 04.07.08 IRKUTSK

---Roland---

 

Ein fernes Ziel ist erreicht,aber es gibt ja immer viele Ziele und eins kommt nach dem anderen.

Habe koerperlich und seelisch eins meiner grossen Ziele erreicht und wundere mich selbst, wie einfach das Radeln doch ist.Habe mich auf der ganzen Strecke noch nie so richtig verausgaben muessen um zu sagen ,jetzt reichts,natuerlich ist man am abend geschafft und zu fertig um irgend welche Kultur oder sonstiges touristisches anzuschauen.

Leider nerven die kleinen Biester,Moskitos,Muecken usw., immer wieder und es kann nichts schoeneres auf der Reise geben, wie einen Platz ohne diese Biester,aber diese Plaetze sind sehr rar.

Der Radelalltag ist an meinen Fakten ja zu lesen,viel Abwechslung,oder besser die Abwechslung besteht aus Wetter,Essen ,Schlafplatz,da von der Natur aus seit tausenden Kilometer keine Abwechslung kommt.Es ist gruen links,aber auch rechts der Strasse,auf den Huegeln ist es gruen und wenn man wieder unten ist ist es auch gruen.Man muesste alles schon genau studieren um die Vegetation besser zu beschreiben,da selbst die Birkenbaeume und Tannenbaeume immer gleich aussehen.

Am meisten gefaellt mir ,dass die Sonne scheint ,kein Dauerregen und Kaelte,wie ich sie am Anfang der Reise hatte und mal immer wieder zwischendurch.

Meine Speichen.Also ich habe gestern von Andrew meine Speichen,die Monika mal nach Jekaterinenburg geschickt hat,ueberreicht bekommen.

Wenn man bedenkt, dass,das ganze wie so oft bei einem Bier in einer Bar angezettelt wurde ist das schon beachtlich.Also die Speichen wurden von mehreren Mitarbeitern durch Russland transportiert.Zuerst von Jaka nach St.Petersburg und dann nach Irkutsk.Das alles hat Tim ,Heineken Bier Manager gemanagt.Also die koennen nicht nur Bier brauen.Danke an das Team.

Wollte viel mehr berichten,muss aber mal wieder zum ende kommen,werde morgen das naechste Ziel angehen,Ulan Ude,danach kommt Cita,dort biege ich dann rechts Richtung zur chinesischen Grenze.Ab Manzhouli sinds dann nur noch 1000km bis Changchung,alles zusammen so 2500km,aber von berichten weiss ich das die Strecke intressanter wird,die Kultur sich aendert,Burijaten Gebiet, und einige gewaltige Berge kommen.

Euch allen zuhause ein Gruss und Dank fuer Eure Beitraege.

 

Tag 78 -15.06.08

---Roland---

 

Bin grade in der Fahrrad Werkstatt von Vladimir in der Ермака 4.Hat mir sein PC eingeschaltet und ich kann jetzt schreiben waehrend er die Teile einbaut. War total baff wie ich die tolle Werkstatt gesehen habe.Wusste zwar aus dem Internet von anderen Radreisenden,dass es hier eine Hilfe fuer Bike Probleme gibt,haette mir aber nicht ertraeumen koennen was Vladimir alles an Ersatzteilen parat hat.Er hat sogar die Speichen fuer mein Hinterrad mit der Rohlof Schaltung.Das Rad bekommt jetzt eine neue Kette,die alte haben wir gerade in den Muell geworfen,zudem wird das vordere Ritzel gewechselt,an dem die Zackenspitzen fehlen.Nen neuen Staender und Bremsbelaege werden auch noch gewechselt.Das sollte dann vorerst mal reichen,zumal ich die haelfte der Strecke hinter mir habe.Wie ich erfahren habe geht es aber jetzt in die Berge und das lockere triebeln ist vorbei.Werde mich aber hier noch 2 Tage erholen und dann die 1800km zum Baikal ueber Krasnoijarsk angehen.Nicht ohne die Hoffnung auf besseres Wetter.Aber meistens kommts schlechter wie man denkt.

Tag 77 - 14.06.08

 

---Roland---


 

Heute mittag sind wir in Novosibirsk eingetroffen.Das hat sich fuer mich auch schon immer ganz weit weg angehoert.Nur wenn man hier ist und weiss es gibt noch ein weiter weg,wie z.B. Irkutsk oder dass da dahinter immer noch nicht kein ende ist,wirds einem schon mulmig wie gross das Sibirien sein mag.Die ganze Radlerei ist doch immer nur auf einer stark befahrenen Strasse und daneben gehts tausend und mehr Kilometer weiter,wo man einfach nicht hin kommt.Man glaubts nicht,aber 50 Meter die asphaltierte Strasse verlassen sind 49,5 schon zuviel.Da es jetzt staendig regnet ist der Boden,Boden ist uebertrieben,der Schlamm aufgeweicht und der hat die Eigenschaft zu kleben,an Fahrrad,Bremsen,Schutzblech den Kleider und klitschig ist er dazu.Wir wurden mal in einem Dorf zu einem russischen Bad eigeladen,wir mussten unsere Fahrraeder schieben,nach ein paar Meter war auch nichts mehr damit,also haben wir sie zu zweit gezogen .Total verschlammt kamen wir dort an und mussten nach ner viertel Stunde wieder gehen,da unser Gastgeber das ohne absprache mit Ehefrau getan hatte.

Die Tour von Omsk bis Novosibirsk ist eine einzige Ebene,wahrscheinlich die groesste Flaeche auf der Erde,kein Huegel weit und Breit.Wir hatten manchmal Rueckenwind,der hat mich vorwaerts getrieben ohne zu treten.Bei 30 kmh wirds einem da ohne Fahrtwind richtig heiss.Aber die Regentage und Stunden ueberwiegen.

 

Tag 70 - 07.06.08 - OMSK in Sibirien

 

---Roland---

 

Leider wird mein Bericht etwas kurz ausfallen,da wir bald hier wieder vom PC weg muessen.Also wir sind seit gestern in OMSK und schlafen bei der CARITAS, jeder hat ein schoenes Zimmer bekommen und mal wieder mit allem drum und dran.Waesche wird auch gewaschen,die nach einer woche camping noetig ist.Haben viel Regen und Gegenwind gehabt,hat unseren Drang zum radeln aber nicht aufhalten koennen.Wir kommen gut vorwaerts und haben wieder viele freundliche und hilfsbereite Menschen kennengelernt.Vor 3 Tagen trafen wir auf eine hollaendische Radlergruppe,die ebenfalls nach China wollen.Die 14 haben einen Begleitbus dabei,der mit allem Ausgeruestet wurde.Haben mir 2 Schwalbe Reifen geschenkt und ein Moskitonetz fuer den Kopf.Sie sind alle mit grossen Oberschenkeln und bestem Material ,sowie gepaeckfrei unterwegs.Wir werden da kaum mithalten koennen.Hoffe die dufte Truppe am Baikalsee zu treffen.

Ist schon wieder ein paar Tage her,da hat den Klaus eine Zecke gebissen,er zum Arzt und dann zum naechsten Krankenhaus und dort hat man es leichter genommen,hat ne Packung Tabletten bekommen und fuer mich auch gleich mit.Am abend hatte ich den Zeckenbiss.Jetzt schlucken wir die Tabletten beide,obwohl wir ja geimpft sind.Leider weiss man nie nichts genaues ob die Impfung fuer diese Zecken hier geeignet sind.Unter uns Camper ist das ein dauerthema.

EM FAN DORF LÖRCHER

FUSSBALL - FEIERN - FREUNDE TREFFEN

 

Vom 7.-29.06 ist es wieder so weit, der Fussballolymp öffnet seine Pforten. 16 Teams sind angereist um in meinem Fernseher gegeneinander anzutreten und sich um die Trophäe zu duellieren. Wir begleiten diese Spektakel mit grillen, Bier und erstmal der euch von Rolands Abschiedsfest bekannten Cocktailbar, ich hoffe den Ein oder Anderen von euch wieder zu sehen. Da sich unser Hauptsponsor dummerweise einige 1000 km östlich von hier befindet, hoffen wir auf angemessenes Trinkgeld, denn für Getränke ist gesorgt :). 

 

Liebe Grüsse wünscht euch das Fan-Dorf Lörcher Team

Tag 70 - 07.06.08

Omsk

Tag 69 - 06.06.08

 

---Roland---


 

Zelt mal wieder am morgen abreiben(mit dem blauen Lappen von Monika der so gut das Wasser aufsaugt,der muss fuer alles moeglich herhalten)Fahrrad zurueck auf Strasse und erst mal wieder Lehm abkratzen.Da kam Guenter mit dem VW Bus und hat uns gesagt,dass es elf km weiter Kaffee gibt.Wir dahin und die ganze Truppe kam etwas spaeter unter Polizeieskorte an.Das ist ein schoener bunter Haufen,alle mit stabilen Muskuloesen Oberschenkeln.Wir sind dann etwas spaeter gefahren,da wir bei dem Tempo nicht mithalten koennen,

Tag 68 - 05.06.08

fast regenloser Tag,dafuer die ganze Nacht,ebene Strasse,zu mittag Pilmeni und salat.Gegen 16 Uhr haben wir in einer Wiese ein weisses Zelt und einen VW Bus mit etlichen Menschen herum gesehen.Klaus mal hin ,ich hinterher,hat sich herausgestellt das das eine Fahrrad Gruppe aus Holland ist.Alles Polizisten ,wir ueberlegt ob wir gleich auch da zelten sollten,war aber noch zu frueh und nach Omsk noch zu weit,da wir es in zwei Tagen schaffen wollten.Ein Bier und kurzes kennenlernschwaetzchen,Sie haben mir noch zwei Schwalbe Ersatzreifen geschenkt und dann gings weiter.Sind noch 25 km geradelt.        Am abend Nudelsuppe,Wurst,Kaese,Brot,Wodka,Bier.

Tag 67 - 04.06.08

Regnerische schlechte nacht verbracht,wieder alles klamm und feucht.War frueh auf und wollte gleich los meine Brille holen(hat mir doch Peter beim Abschied geschenkt)Klaus wollte aber mit zurueck,er hatte einen Zeckenbiss und wollte zum Arzt.Ich meine Brille wieder geholt und klaus zum Dorfarzt,er soll in die naechste Stadt und dort ins Krankenhaus,Er gleich losgeradelt und ich hinterher,mit Brille.konnte einfach nicht mithalten.Hab angehalten und gesehen,dass mein Schutzblech voll mit Lehm ist und bremst.Er weiter und nachdem ich alles abgekratzt hatte hinterher.hab ihn dann angerufen u\,er war gerade dabei Tabletten zu kaufen,wegen der Zecke,hat fuer mich gleich auch welche mitgenommen.Am abend hatte ich dann auch meinen Zeckanbiss im Oberarm.Hab die Zecke am abend im zelt mit der Pinzette herraus gezogen.jetzt nehmen wir beide die Tabletten fuer 5 Tage.

Tag 66 - 03.06,08

Am morgen regnet es draussen und das hatte es die ganze Nacht auch schon.Um elf Uhr losgefahren und da war der Regen weg.Am abend zum einkauf in ein Dorf geradelt,da wurden wir zum russischen Bad eingeladen.Mussten die Raeder durch den Schlamm zum Haus ziehen,Total verdreckt bekamen wir in der Kueche von seiner Frau was zu Essen hingestellt,merkten aber das da nicht alles eitler Sonnenschein war,irgend wann ist der Mann dann auch damit herausgrueckt,dass wir nicht dort schlafen koennen,weil die Frau was dagegen hatte.Uns blieb nichts anderes uebrig als sofoert wieder zu gehen,da es bald Dunkel wurde.Einen Kilomter weiter haben wir die verdreckten Fahrraeder in den Wald gezogen.hab meine Sonnenbrille im Haus vergessen,

Tag 65 - 02.06.08

Kein oder wenig Regen,am abend ein Gewitter,gerade dann ein Hotel gefunden,Strasse gut,Abendessen im Hotel auf der Terasse zubereitet,Tiefgefrorene Pilmeni,einen russischen Tramper,der vor dem Hotel stand,eingeladen,Wodka trinkt man zum essen,hat er uns beigebracht,auch recht.

Tag 64 - 01.06.08

Heller Sonnenschei,In einem Tannewald gezeltet,nach Fruehstueck aufgebrochen.Klaus wollte fuer seine 5000 km zelebration ein Bier kaufen,wurde aber gleich von einr Gruppe Russen eingeladen,ich also auch zurueck und ein zweites Fruehstueck bekommen.Haben uns noch ein paar Bier und Essen mit auf den Weg gegeben.Eine grosse russische Flagge mit Ihren Namen drauf und guten Wuenschen gings weiter.Mittags ein toller Wolkenbruch mit Sturm und Blitz,habe es gerade noch zu einer Bushaltestelle geschafft.Campen an einem kleinen Bach,alles nass aber sonst Ok.

Tag 63 - 31.05.08

Ja mal wieder ein Regentag,Strasse eben,meistens guter Belag mit Seitenstreifen,angenhmer wegen den LKW s. 2mal Essen in Raststaetten,Borschtsch ung Pilmeni,Teigtaschen,und aufwaermen.Tjumen auf einer neuen Umgehungstrasse passiert.Am abend etwas Sonne.Gezeltet mit den ueblichen Muecken

Tag 62 - 30.05.08

Heute morgen nach Muesli,gepackt und Hotel verlassen,Die Fahrraeder hatten die Nacht mit uns auf dem Zimmer verbracht,hatten unsere Taschen und die Raeder vorher noch gewaschen.Irgend wann am morgen Regenmontur angezogen aber das Wetter wurde immer besser und die Sonne kam auch mal vor.Ebene Strasse nur mal 2 Steigungen mit 12%.Morgens gabs mal Pfannkuchen,mittags Schachlik,am abend selbs gekocht,Nudeln und Tomatensosse,bisschen Bier,ein kleines Lagerfeuer etwas abseits der Strasse,beim Zelt aufbauen hats geregnet,ansonsten gute Stimmung.Beim letzten Einkauf in einem Dorf hatten wir einen kleinen Auflauf verursacht,alles hat sich eingefunden und die Handys gezueckt,wir wurden zu Movie und Shooting Stars,Alles war lustig.

Tag 61 - 29.05.08

Um 10 uhr im Konsulat angerufen,Hr.M. meint sollen weiterfahren,hab ihm die Geschichte mit Heineken Mitarbeiter erzaehlt,schaun mer mal.Dann eben weiter trotz dauerrregen.In jeka noch Karten gekauft ueber Baikalgegend.Ich hab ja nur eine Karte und die geht von deutschland bis ende Russland.Die nacht in einem Hotel fuer 350 Rubel verbracht ca 10 Euro.

Tag 60 - 28.05,08

Nein,keine Speichen,eine zu lange Speich zurechtgebogen und ins Hinterrad montiert.Voraete fuer die Weiterfahrt eingekauf.Klaus hat sich noch eine Kamera gekauft.In einem Pub mit Guiness und schottischem Whisky den Kauf gefeiert.Haben dort 3 Mitarbeiter von Heineken Bier kennengelernt und vom Speichenproblem erzaehlt.Tim will mir die Speichen jetzt nach Irkutsk mitbringen.Den abend zusammen mit Anton und einer Flasche Wein abgeschlossen.Meinen Flachmann mit Wodka aufgefuellt und den Rest auch gleich vernichtet.

Tag 59 - 27.05.08

Auf dem Generalkonsulat nach den Speichen gefragt,die Monika mit DHL geschickt hat,eine Speiche ist ja immer noch provisorisch repariert,sind nicht da.Mit DHL telefoniert,sind im Zoll.Der Konsulatsbeamte Hr.M.hat sich bemueht was zu erfahren,wurde aber immer komplizierter,da die Adresse das Konsulat war,was zum H... braucht ein konsulat Fahrradspeichen.Weiter warten.Konnten uns aber derweil im Pfarrhaus gut erholen bei drei Mahlzeiten .

Tag 58 - 26.05.08

Regen,Regen,schon beim aufstehen,alles nass einpacken und weiter.Nach 35km Fruehstueck,Muesli,Kleider trocknen und aufwaermen,wieder viele Huegel,60 km aufwaermen und Essen,gegen 18 Uhr in Jekaterinenburg eingetroffen,das letzte Stueck war flacher,der Ural ist vorbei, aber nicht weniger nass,Unser Ziel war die katholische Kirche.Klaus hatte die Adresse von einem Radler der eine Pilgerfahrt macht gemailt bekommen und uns auch angekuendigt.Es war aber gerade Messe und wir mussten mit unseren nassen Sachen eine Stunde warten.Bin ein wenig auf der Strasse herumgerannt,da ich im stehen nur geschlottert habe.Aber dann,aber hallo,wir haben von Pfarrer Anton zwei wunderbare Zimmer bekommen,Dusche ,Waschmaschine,Essen,nach den Tagen ein Paradies auf Erden.Im Pfarrhaus waren Sie alle sehr nett zu uns,wir haben uns richtig wohlgefuehlt.Abends mit Anton und einigen Schwestern zu Abend gegessen.

Tag 57 - 25.05.08

Selterner Morgen,Schlafsack und Zelt trocken,hat mal kurz geregnet,Regenkleider angelegt und nach 15min wieder alles aus.Strasse wieder ein auf und ab,ist halt der Ural,soll aber die leichtere Strecke sein.Oben auf dem Berg bin ich klitschnass und dann kommt schuss Abfahrt das man unten wieder halb erfroren ist,aber der naechste Huegel ist nicht weit und man ist gleich wieder aufgewaermt.Bei einer Strassenverkaueferin haben wir uns Honig gekauft,Jetzt gibts Tee mit Honig.Zeltplatz neben derStrasse hinter ein paar Bauemen.Die Stechmuecken warten da schon auf uns.

Tag 56 - 24.05.2008

---Roland---

 

Übernachtung suedlich suksum. haferflocken, kaffee, schlafsack, zelt, essen trinken, trocknen.
uhr gestern um 2 std vorgestellt, um 11 uhr abends noch hell.
zelt am morgen steifgefroren, innenzelt und schlafsack aussen klitschnass, aber innen nicht. zum mittag gabs tomaten, gurken, knoblauch mit senf angemacht, geheimrezept, spaeter in einem rasthaus schaschlik mit kartoffelbrei und salat (=ein ei mit mayonese). klaus, der ja den ganzen tag immer irgend etwas isst, z.b snickers, waffeln, schokolade und was es sonst noch suesses gibt hat mir doch ein mars mein lieblings unterwegs ueberlebensnotwendigen kohlehydrate
mitgebracht...
ein ereignis wurde noch mit einem schuss wodka an diesem tag gefeiert: 3000km gefahren.

 

Tag 55 - 23.05.2008

---Roland---

 

mit kaltem gegenwind und den ueblichen steigungen, wobei die gesamthoehe nicht ueber 450 meter kam. im blick perm war die frage weiter oder hotel, die exzellente neue bruecke über fluss (carmen nachschauen) und die tolle autobahn haben uns die entscheidung genommen. weiter dem ziel jekaterinburg entgegen. bis dahin sind es 350 km, haben im restaurant was gegessen, bekommen nicht immer was bestellt oder wir meinen bestellt zu haben, meistens sind eier mit mayonese dabei. in dieser nacht viel eis auf dem zelt 0.1 grad.

Tag 54 - 22.05.2008

---Roland--- 

 

km rad gesamt 2804

ca 80 km vor perm schoener schlafplatz auf berg wegen sonne zum trocknen, abendessen mal wieder pilmeni, rezept im internet, aber dazu einen guten gekauften krautsalat, die strecke ist ne tortur , immer auf und ab den ganzen tag, soll schon der ural sein, manchmal 12 prozent, gebibbert und gezittert wegen dem eiskalten wind, erstmal mit waermflasche schlafen gegangen. mittags wollten wir was essen und trinken, es gab aber kein magazin in dem dorf, wurden dann aber eingeladen in eine echtes russisches holzhaus , bekammen besten schwarzen tee und durften alles besichtigen, es gab sogar eine sauna, auch dieser mann konnte wie so viele hier ein paar brocken deutsch, waren alle beim militaer in potsdam, dreseden, leipzig.

21.05.2008 - Route und Fakten aktualisiert

--- Carmen ---

 

Hab es heute endlich geschafft die Route und Fakten Seiten zu aktualisieren. Leider alles ein bisschen vage, da ich nicht genaue Ortsangaben habe, und die ungenauen sind auch schon wieder älter...

 

Klickt auf die Markierungen in der Karte, da gibt es auch noch ein paar Infos.

Tag 53 - 21.05.2008

---Roland---

sind heute wieder auf die hauptstrasse zurueck, viel verkehr wieder, noch ca.200 km vor perm um 8 los, alles laeuft super, wieder umstaendlich aber denoch einen schoenen platz fuer die nacht am fluss gefunden, direkt vor mir ein biberdamm und seine abgenagten baumstuempfe um uns herum, haben aber nichts von ihm gesehen.waehrend dem essen zu bereiten ein mordsgewitter, ins zelt und alles zuheben, herrliche blitze um uns herum, frisch gewaschene waesche war verstreut. nach 30 min war alles vorbei nur die nudel sehr weich und kalt, wer hunger hat isst auch kalte, weiche nudeln.

Tag 52 - 20.05.2008

 

---Roland---

 

nach muesli wieder um 9 los, mittags speichenbruch, provisorsch rep, da falsche speichenlaenge, hat keine 5 km gehoben, dann halt mit 35 speichen weiter, am fluss gezeltet mit den bekannten stechfliegen, morgens im fluss gewaschen, um 8 uhr schon sehr warm,erstmal mit kurzer hose und halbarm hemd geradelt.

Und in Heilbronn geht das Leben weiter....

--- 19.05.2008---

 

Ja, so ist es. Auch wenn sich Roland auf großer Tour befindet, der Rest der Familie ist zu Hause und genießt das schön Frühlingswetter in Heilbronn. Am Pfingstmontag mit einem leckeren Spargelessen. 

 

Neben dem Genießen bin ich leider auch ziemlich beschäftig, deshalb läuft das mit dem updaten gerade nicht so rund. Sobald ich Roland aber endlich mal telefonisch erreicht habe und ein paar Fragen geklärt hab, kann ich auch endlich wieder die Route und Fakten Seite auf neuestem Stand bringen!

 

Bis dahin, liebe Grüße 

Carmen

 

Tag 51 - 19.05.2008

---Roland---

 

um 9 los auf der nebenstrecke richtung perm viele leute an uns intressiert, fragen woher wohin, beim einkaufen immer nette leute , mit faehre ueber grossen fluss, danach harte 20 kilometer sand, irre anstrengend immer wieder absteigen und schieben, die schweren fahrraeder versinken im sand; zum abendessen pilmeni vom laden, eingefroren natuerlich und viele stechmuecken.

Tag 50 - 18.05.2008

---Roland---

 

heute morgen mit klaus gestartet. an einem kleinen bach gezeltet, vollmond und kalt, in der naehe ein grosser schneehaufen temp 8.

Tag 49 - 15.05.2008 Moskau

---Roland---

 

Gestern mittag hab ich eins meiner Ziele erreicht Moskau .Bin bis zum Kreml geradelt, nur ueber den roten Platz musste ich schieben.Hab mir dort alles angeschaut was es so um den Platz alles gibt.Mein Problem ist natuerlich das Fahrrad,das ich auf keinen Fall allein lassen will.Aber wie  Zufall es will, baut auf dem Roten Platz gerade eine Gruppe deutscher,Tribuehnen und Leinwand fuer das Endspiel Champions Leage auf.Die haben mein Fahrrad in ihr abgesperrtes Areal gestellt und ich konnte mal auf Tour gehen.Leider war es aber regnerisch und kalt,hat das ganze etwas getruebt.Nach einigen Stunden des Wartens,bibbernd vor kaelte,hat mich Roman,ein Audi Mitarbeiter aus Moskau mit einem Q7 abgeholt und zu einem Hotel gefahren,dass er fuer mich reserviert hatte.Also auch hier hatte ich mal wieder hilfe,fuer die ich sehr danbar bin.Die Stadt ist einfach riesieg,die Entfernungen,bei dem Verkehr immens und dauern gleich immer Stunden.Nachdem ich meine Kleider mit Rei aus der Tube ausgewaschen hatte,ich selbst mal wieder nach 4 Tagen gebadet, es halb drei morgens war,bin ins BETT GEFALLEN.

Habe mit meinem Rad Tour Freund Klaus telefoniert,er ist schon 800 Kilometer weiter in Kazaan.Da noch eine grosse Strecke bis China vor mir liegt und ich einsehe ,dass es besser ist wenn man einen Partner hat,habe ich mich heute entschlossen mit dem Zug dorthin zu fahren und mit ihm zusammen weiter zu radeln.Hatten wir ja schon vorher gewollt,aber die leidige Visa Geschichte kam dazwischen.Wieder hat mir Roman geholfen und heute ein Zugticket gekauft,so dass ich morgen nacht los kann und uebermorgen frueh in Kazaan sein.Hoffentlich ist dann auch mal eine Weile schluss mit Zug, da ich ja auch schon durch Weissrussland in zwei Tagen durch musste,wegen dem Transit Visa.

Haette gern noch mehr geschrieben,aber die wollen mich im Internet Cafe nicht mehr.Schalten alles ab.

Hab mich wieder ueber die vielen Beitraege gefreut

 

Tag 48 - 14.05.2008 - Ankunft in Moskau

Abfahrt Berlin - Die 2.

---07.05.2008 - Email von Monika aus Berlin---

 

Nun ist Roland endlich unterwegs, auf seiner langen Reise...mit Visa ausgestattet und einer dicken Portion Erleichterung. Es war schon eine kleine Herausforderung diese Warterei. 

Heute morgen noch in der Früh eine kleine Unsicherheit, ein dickes Versehen meinerseits...ein falscher Bahnhof - ich hab ihn verwechselt. Unser beider Adrenalin-Spiegel pulsierte; der Zug war unerreichbar. Gott-sei-Dank fuhr knapp zwei Stunden später noch ein Zug, jetzt vom Hauptbahnhof. Ich war froh ihn dann um 6.27 Uhr nachwinken zu können.

Im Osten geht die Sonne auf

---Roland---

 

In zwei Stunden geht mein Zug Richtung Osten,der aufgehenden Sonne entgegen,zu meinem Fahrrad und Gepäck.In Warschau umsteigen und heute mittag bin ich,!!?!!, wieder in Biala Podlaska.Morgen früh werde ich dann endlich wieder sagen,denken,schreiben.können "lurchi-on-Tour".Mit allen nötigen Visa die man braucht um nach China zu kommen.Gestern abend habe ich auch das chinesische Visa noch erhalten.Die Bedingungen dafür haben sich der maßen verschärft,ich brauchte dafür einen Flug und eine Hotelbuchung.In der Zeit der freien olympischen Spielen darf man nämlich nicht bei einem chinesen Wohnen.Diese ganze leidige Visa Geschicht wäre allein ein paar Seiten zu schreiben,wäre da nicht noch einiges zu bereinigen,wovon ich den Ausgang der Geschichte noch nicht kenne.Jedenfalls habe ich doch noch die richtigen Leute in Berlin getroffen,die einem helfen und wenn es ein Problem gibt,dieses auch zu lösen.Da möchte ich mich noch mal bedanken,vor allem für den Einsatz von Fr.M. und ganz besonders bei dem H.K.,der mir dann doch noch erlaubt hat Ihn zu umarmen.

Nun hoffe ich bald wieder von der Route berichten zu können.

Schreibt bitte weiterhin ins Gästebuch,das baut auf.

Ein Hin und Her

---Thomas---

 

Hallo alle zusammen, ich wurde beauftragt einen totalen Buchversand-Stop an die von Roland angegeben Adresse zu posten. Leider gibt es mit dem Visa doch noch größere Probleme als gedacht und er muss zurück nach Berlin um die Sache persönlich zu klären. Nach langem hin und her hat er sich dann doch für diesen Schritt entschieden und ich hoffe die Reise kann so schnell wie möglich weiter gehen. Paps grandios wie du die KM so runter strampelst und im meinem Kurs bin ich jetzt schon der Typ mit dem coolsten Dad überhaupt muss jeden morgen Bericht geben wo du gerade steckst. Naja aber dass da ne Menge Leute hinter dir stehen siehst du ja an den vielen Gästebucheinträgen. Also Kopf hoch und viel Spass beim Zug fahren. Denk dran du brauchst diesen Erfolg um noch eine drauf setzen zu können da ich der erste Lörcher bin der "alle 5" Kontinente besucht hat.

Also noch mals Roland düst nun schnellstens nach Berlin checkt das Visa ab und ja dann gehts halt weiter ;) 

Liebe Grüße Tom 

Tag - 26 - Biala Podlaska - 24.04.08

---Roland---

 

Bin hier seit Freitag dem 18.04. und warte auf meine Visas.Hab nichts zum Lesen und polnisch verstehe ich immer noch nicht.Klaus ist am Sonntag bei stroemendem Regen Richtung Weissrussland losgefahren und schon in Brest angekommen.Hat mir mit Mail mitgeteilt,dass man mit dem Fahrrad nicht ueber die Grenze darf.Man muss es auf ein Auto laden,waer aber kein Problem.Trotz in Deutschland abgeschlossener Krankenversicherung muss man an der Grenze noch mal eine abschliessen.Na ja ,doppelt hilft besser.

Wie lange meine Warterei hier noch dauern soll,keiner weiss es.

Hier mal meine polnische Handynummer:0048 504420741 mit vorwahl 01024 kostet es 5 cent.Meine Handykarte hat 1,50 Euro gekostet.

Wenn jemand ein Buch schicken will 

ODYS-BIS

HOTELARSTWO

ul.Orzechowa

21-500 Biala Podlaska

Polska  /  Polen

 

http://www.bialapodlaska.pl/

Webcam vom Hauptplatz in Biala Podlaska  "rechts auf Kamera Klicken"

Reisebericht und Eindruecke meiner Fahrt durch Polen

--- Roland ---

 

Mit dem ersten Tag in Polen hat mein Eindruck sich immer mehr verbessert.Wenn man mal Hilfe bekommt kann das ja Zufall sein,aber dem war das hier nicht so.Schon am ersten abend in einem keinen Doerfchen hat mich ein aelteres Ehepaar aufgenommen und mir ein Zimmer gegeben.Natuerlich Essen und Fruehstueck dabei.Wir konnten uns absolut nicht unterhalten.Zum Zelten wars mir zu kalt und es hat auch immer wieder zu regnen angefangen.Neuer Tag und gleiches Wetter,leicht huegelig,aber ohne grosse Anstrengungen zu radeln.Am abend stand ein Schild mit dem Bettzeichen am Strassenrand,da bin ich dem Zeichen gefolgt,hab das Rad schieben muessen,da der weg sandig wurde.Bin aber dafuer auch sehr freundlich empfangen worden.Mit Woerterbuch und Zeichensprache waren die Formalitaeten schnell erledigt.Ein kleines Haeuschen mit Kueche und Bad,alles zum wohlfuehlen.Bin auch gleich noch einen weiteren Tag geblieben,an dem hat sogar mal die Sonne fuer kurze Zeit geschienen.Auf dem Bauernhof werden Weidenruten zum Korbflechten angebaut und zur Verarbeitung zubereitet.Der Sohn,er konnte etwas deutsch,meinte,man kann davon Leben.Ausgestattet mit Reiseproviant,das Fruehstueck waren bestimmt mindestens 6 Ruehreier,ohne Regenschutz,mit vollem Bauch gings auf meine laengste Etappe.Konnte am abend nichts zum uebernachten finden,auf den Nebenstrassen gibts eben keine Herbergen.In einem kleinen Waeldchen ,etwas abseits der Strasse,hab ich mein Zelt aufgeschlagen und eine meiner Reserven gekocht,chivapcici mit Reis,war aber zu wenig,dann gabs noch eine eingedickte Nudelsuppe,weil ich nur sehr wenig Wasser hatte.Am morgen war alles feucht bis tropfnass,zuerst mal eine Waescheleine gespannt,Zelt und Schlafsck zum trocknen aufgehaengt,im Wald ist das so ne Sache mit der Sonne,hab alles nass eingepackt und bin losgeradelt.Mittags hab ich auf einem Rastplatz meine Sachen ausgebreitet und staendig zum trocken gewendet.Das war mal ansonsten ein gemuetlicher Tag zum radeln;kein Regen und Sonnenschein,mit kuehlem Wind.In Turek, Hotel Eden, kurze Verhandlung,brauch keine Dusche und Toilette im Zimmer,dann hat der Preis gestimmt.Meine Quartiere haben immer so um die 20 Euro gekostet.In D. meistens das doppelte.Bier,Duschen,Bier,Essen,Bier,Schlafen,Fruehstuecken Ruehreier,Koerperpflege und Gesaesssalbe auftragen,zusammenpacken,aufladen und tschuess.

Gegen 3 Uhr mittags in Lodz eine kleine Rast eingelegt,da hat mich ein junger Mann angesprochen und wir haben uns etwas unterhalten,hat mich eingeladen nach Hause,da es noch frueh war wollte ich aber weiterradln.Er ist mit dem Buss dann abgefahren.Ich weiter auf der Hauptstrasse mit den vielen Lastwagen.Auf einmal stand er mit Auto vor mir,meinte seine Eltern wollten auch ,dass ich zu Ihnen komme,also Fahrrad und Gepaeck eingeladen und die Strecke zurueck nach Kopanka.Bartok und seine Frau haben mich herzlich aufgenommen,sie sprechen beide sehr gut deutsch und wir konnten uns unterhalten.Natuerlich gabs Bier,Essen und von Oesterreich einen oder ...Amarillen Schnaps.Nach dem Fruehstueck bin ich langsam aufgebrochen,haben aber erst noch in der Garage einen Kaffee getrunken,in der es aussieht wie meine eigene.Bartok macht und baut alles selbst und hebt dafuer natuerlich alles auf,Er ist mir sehr aehnlich,hab mich dort sehr wohlgefuehlt und die Verabschiedung war wieder herzlich.Auf diesem weg noch vielen Dank an die Familie in Kopanka.

Wieder auf der Lastwagen Route gab ich Gas, um wieder auf die Nebenstrassen zu kommen.In Grojek wird gebaut,soweit gut,nur ich war auf einmal auf der Autobahn,Umleitung fuer Radfahrer gabs nicht.An der erst besten Stelle das Rad auf einen Feldweg geschoben und dann etwas herumgeirrt,bis mir jemand den Weg nach Grojek zeigte.Am ersten Hinweischild "Hotel" gleich abgebogen und nach Zimmer gefragt.Diese Preisklasse war mir zu hoch,haben mir Tips gegeben wo ich Zimmer finden koennte.Also aufs Rad und in die Stadt.Nach dem dritten Hotel,waren alle besetzt,wegen den vielen Strassenbauarbeitern,zurueck zum ersten Hotel.Das billigere Zimmer war aber jetzt weg,sie haben dann Telefoniert und 18 Kilometer weiter war was frei.Ich hab denen erklaert das es dunkel wird und ich da nicht fahren will und ich mein Zelt irgendwo aufbaue.Das war dem Hotelmanager doch zuviel,hat mich ins Auto eingeladen und mir in der Stadt eine leerstehende Wohnung fuer die Nacht ueberlassen.Das gepaeck 5 Stockwerke hoch,Fahrrad natuerlich auch,aber dafuer war dann alles perfekt.Danke Hotelmanager!!!Morgens alles wieder runter und zum Hotel,etwas bezahlen und Pass abholen.Regen,kalt Regen,radeln zum warm werden,radeln zum warm bleiben.In Lukow,hab nach einem Hotel gefragt,haben sich mehrere gleich um mich bemueht und einer wusste auch eine guenstige moeglichkeit in der Naehe.War ein Wohnheim,spartanisch aber geduscht und gegessen schlaft sichs ueberall gut.Mit Klaus,der ja diesselbe Tour radelt war ich ueber SMS in Kontakt.Wir wollen uns in Biala Podlaske treffen.Bin dort mittags angekommen und mit Klaus zusammengetroffen.War schoen jemanden zu treffen,der das alles auch noch vor sich hat.

SMS von Roland

--- 16. April 2008 - SMS von Roland

 

"Von Hotelmanager eine Wohnung bekommen. Alles belegt oder zu teuer. Im 6. Stock, Fahrrad und Gepäck hochgetragen, uff, harter Tag. Hauptverkehrsweg nach Warschau, 60 km in 3h ohne Pause. Aber mir geht's gut. Kleider auswaschen, Dosen leeren dann Heija. Gruß Roland"

Zelten im Wald

--- 14. April 2008 - Carmen ---

 

So, als ich gerade die Punkte in der Karte festgelegt habe, kam mir das ein bisschen komisch vor. Stimmt die Route noch? Da werde ich morgen wohl mal anrufen müssen, vielleicht gibt es ja auch mehrere Zerkow in Polen. 

 

Letzte Nacht hat er im Wald sein Zelt aufgeschlagen, nachdem er sie zwei Nächte auf einem Bauernhof erholt hat. Leider fließen die Informationen immer spärlicher. Wir werden aber versuchen trotzallem so aktuell wie möglich zu bleiben.

 

Vielen Dank an Monika für die schönen Bilder von der Abfahrt in Berlin!

Danke

--- 9.April 2008 - Roland ---

 

Die zahlreichen Beiträge von Euch allen haben mich saustark bewegt. Danke für all die guten Wünsche.

BERLIN

--- 9.April 2008 - Roland ---

 

Morgen soll meine Tour Richtung Polen weitergehen. Ohne Visa für Belarus und Russland. Der Visa-Sevice will mir, sobald die russische Einladung eingetroffen ist, meine Pass nachschicken. Die paar Tage konnte ich mich bei Monika wunderbar erholen, ich glaub ich bin fit für die nächste Etappe. Zudem hab ich einen Termin am 1.Mai an der russischen Grenze, dort wollen Klaus und ich uns treffen und vllt. eine Zeit gemeinsam Richtung Osten radeln.

Die erste Etappe Heilbronn-Berlin

---6.April 2008 - Roland ---

 

Sodele...bin am Freitag abend in Berlin angekommen,etwas fertig aber doch nicht kaputt, dank Gesäss und Zinksalbe. 

Nachdem mich Benjamin im Jagsttal bis Kloster Schöntal begleitet hatte ,war ich von da an allein mit dem Fahrrad und Gepäck auf dem Weg Richtung Berlin.Den Berg rauf,aus dem Jagsttal hoch und ich hab schon überlegt ob es auch mit weniger Gepäck möglich wäre nach China zu radeln. Hab mir gedacht die unnötigsten Pfunde hängen an mir.Bin da auch nicht mehr lange geradelt ,kam ja auch gleich der Campingplatz Hollenbach.

Zelt aufstellen und kochen hab ich dann geübt,Fahne aufstellen, Isomatte und Schlafsack auslegen ,essen kochen,Nudelsuppe mit Saiten und Weizen.Es war die allererste Übernachtung im Zelt und die war ,na ja, man kann sich halt am ersten Abend noch leicht an sein Bett erinnern. Einziger Trost war mein Kopfkissenüberzug den ich ja vor der Abreise an Monika gerieben habe.

Am morgen bin ich gegen 9 wieder aufgebrochen. Musste vorher noch Zelt und Schlafsack im Waschraum trocknen. Der Weg ging auf und ab,aber meistens mehr auf. Spätnachmittag bin ich in Bamberg und such den Campingplatz an dem ich vor 7 Kilometer vorbeigefahren bin. Umdrehen war nicht drin, einfach zu kaputt . Im Getränkeladen Flüssignahrung gekauft und hinter einer Schreberkolonie Zelt usw. aufgebaut. 

Am morgen alles nasse eingepackt und rauf in die Berge. Am höchsten ists am schönsten, das war Brennersgrün, hab da ein nettes Gasthaus gefunden und im Zimmer erst mal alles ausgebreitet, Kleider auswaschen ,Zinksalbe verteilen und dann in die Gaststube zum Essen. Gemischter Braten mit Kartoffelknödel und Rotkraut, wie in alten DDR Zeiten wenn man auf der Transitstrecke im Mitropa essen ging. Nach 3 Weizen und 2 Obstlern und ein Geplauder über die alten Zeiten war ich dann soweit.

Auf dem Frühstückstisch für 5,war doch allein, soll einpacken was ich brauch, gabs noch Schneetreiben beim blick aus dem Fenster. Jetzt hab ich mal die gute Rüstung angelegt, Regenjacke, Regenhose, Regenhut, Goretex Regenüberschuhe ,Wasserdichte Handschuhe, Schweissband um die Stirn und den Buff über die Ohren.So bin ich den Berg runter, schnell und spritzig, aber das war schnell zu ende, es ging dann wieder rauf und das gleiche von vorne los.Ab 10% Steigung muss ich schieben, von Streckenpfosten, man braucht immer ein Ziel, zum nächsten ,dann durchschnaufen und den Puls runterlassen. Eigentlich war es eine schöne Strecke, viel Wald und wenig Autos.Am Abend hab ich die Routenkarte wohl etwas falsch abgelesen, kostet 6 Kilometer Umweg. In Ronneburg ,Hotel Gambrinus hab ich ein Zimmer bekommen, sehr schön, das Abendessen ,hab was deftiges gewünscht, Thüringer Bratwürste mit Bratkartoffeln und Salat. Die restlichen Beilagen wie gehabt.

Die Berge wurden zu Hügel und die Hügel zu Hügelchen, bis auch die weg waren. Jetzt gings aber flott, teilweise Radwege und Bundesstrasse, mit Wind und Regen und Sonne und den warmen Goretex Überschuhen. In Torgau bin ich in einer Radlerpension untergekommen. Zum Abendessen musste ich allerdings in ein Gasthaus. Parmesanschnitzel, Spaghetti, und zum Nachtisch eine kleine Pizza mitgenommen.

Die letzte Etappe bis Berlin,hab mit meiner Schwägerin vereinbart wenns nicht mehr geht, sollte sie mich am Rande VON BERLIN abholen.Hab aber die 130 Tageskilometer durchgezogen.

Fazit:Bin erleichtert, beinah unbeschadet, mit viel Hilfe der Berliner und vielen Menschen auf der Strecke zwecks Wegbeschreibung, in der Taunustrasse in Friedenau angelangt.

Kleine Freuden auf der Tour gab es auch einige, so das Berliner Original Hotte, mit dem ich so viel über seine Sprüche gelacht habe, die 3 Störche, die über mich hinwegzogen und ich mir gedacht habe, jetzt wirds wieder Sommer. Die tollen Teerstrassen und manchmal Fahrradwegen in den neuen B.-Länder. Die vielen renovierten Häuser, Dörfer und Burgen.

 

Hier geht es zu den Bildern der ersten Etappe

Etappe 1 geschafft - Ankunft in Berlin

--- 4.April 2008 - Carmen ---

 

Kaum zu glauben, aber schon nach 6 Tagen hat Roland die 660,64 km nach Berlin geschafft! 

Schon vier Tage auf Tour

--- 02.April  2008 - Carmen ---

 

Nun ist Roland vier Tage unterwegs und hat schon 409 km geschafft. Nach drei Tagen im Zelt gönnt er sich heute eine Übernachtung im Hotel Gambrinus in Roneburg. Ab Morgen kommen dann nur noch 'Hügel', die Berge hat er hinter sich gelassen. 

 

Heute hat er dann auch seine Regenkleidung eingeweiht, alles dicht. Die Gamaschen für die Schuhe wärmen sogar. 

 

Die Leute die er trifft sind natürlich erstaunt, der Wirt hat die bestellte Portion Thüringer mit Bratkartoffeln extra groß gemacht.

Heilbronner Stimme 31.März 2008

Artikel aus der Heilbronner Stimme vom 31.März 2008 Carsten Friese

 

Heilbronn - Er raucht rund 25 Selbstgedrehte am Tag und bezeichnet sich „gar nicht“ als Extremsportler. Doch am Sonntagmorgen ist Vorruheständler Roland Lörcher (58) am Heilbronner Marktplatz zum ehrgeizigsten Projekt seines Lebens aufgebrochen, bei dem sein Körper mitspielen muss. Mit dem Trekkingrad will der Ex-Audianer nach Changchun im Nordostens Chinas fahren, „mindestens 10 000 Kilometer“, so ganz genau weiß er das gar nicht.

Ein Verrückter? Am Anfang stand eine Juxidee. Als Anlagen-Instandhalter arbeitete Lörcher bei Audi, war ins Werk in Changchun drei Mal für mehrere Monate entsandt und fand unter den Audi-Chinesen neue Freunde. „Das nächste Mal komme ich mit dem Rad“, flachste er bei seinem letzten Besuch. Jetzt, vier Jahre später, nachdem er zwei Monate Vorruhestand hinter sich hat, ist er weg. Eine Tortur? „Ich hab’ doch Zeit“, sagt der Weltenbummler, den so schnell nichts aus der Ruhe bringt. Der dreifache Familienvater war schon in Südamerika, Afrika, Alaska und Indien unterwegs. Mit dem Rad blieb seine längste Tour bisher jedoch in überschaubaren Kategorien: von Flensburg bis Heilbronn.

Unter Stress setzt er sich nicht, jeden Tag will er fahren, „wie ich will“. Besonders freut er sich auf den Baikalsee, die größte Süßwasserreserve der Erde. Robben will er da beobachten, die Angel ins Wasser halten und vor seinem 1300 Gramm leichten Ein-Mann-Zelt einen selbst gefangenen Fisch grillen. Irgendwann im August will er dann in China sein, wo ihn sein chinesischer Freund Tony schon freudig erwartet.

„Klar klappt das, ich bin ja nicht der Erste“, ist der 58-Jährige vor der großen Tour die Gelassenheit in Person. Benzinkocher, Titanbesteck, Handy, Thermounterwäsche und Wundsalbe hat er dabei, übernachten will er meist im Zelt und gelegentlich in Pensionen. Ein MP3-Player ist im Gepäck, für den er Hörbücher auf Chip überspielt hat. Tolstois „Krieg und Frieden“ und „Per Anhalter durch die Galaxis.“

Angst? Lörcher winkt ab. „Da muss man schon angstfrei sein.“ Seine Freunde nennen ihn Lurchi, für sie ist er Stehaufmännchen und Überlebenskünstler in einem. Wenn er zeltet, sichert er sein 1400 Euro teures Trekkingrad jedoch besonders ab. Mit einem dünnen Stahlseil ums Rad und um sein Handgelenk geht er nachts schlafen.

Als „völlige Energieverschwendung“ hat Ehefrau Monika die China-Idee anfangs eingestuft. Inzwischen hat sie sein Projekt akzeptiert, obwohl sie immer noch findet, dass man sinnvollere Dinge tun könnte, „zum Beispiel am Haus“.

Mit Deutschlandfahnen, Sekt und Wunderkerzen verabschiedeten die Freunde den Zweirad-Matador gestern Morgen am Marktplatz. Der Tacho funktionierte nicht, der Radständer war durch das 25 Kilo schwere Gepäck gleich mal abgebrochen. Lörcher bringt so etwas nicht aus dem Konzept. Er fuhr los. „Vielleicht zum Weindorf“ will er wieder in Heilbronn sein. Zurück geht es mit dem Flieger – oder mit der Transsibirischen Eisenbahn.

Von einem Olympia-Boykott angesichts der Tibet-Frage hält der 58-Jährige nicht viel. Neue Freundschaften könnten den Austausch von Meinungen in China nur fördern. „Wegbleiben“, sagt er, „ist immer die falsche Antwort.“

Endlich - Abfahrt in Heilbronn

--- 30.März 2008 - Carmen ---

Endlich, endlich ist es soweit! Er ist weg! es ist 13 Uhr und wir können nun behaupten Roland ist unterwegs, mit dem Fahrrad nach China. 

 

Heute morgen gegen halb 8 (Sommerzeit) machte er sich auf dem Weg zum Marktplatz. Wer wollte konnte sich hier noch einmal von ihm verabschieden. Es wollten sogar einige, mit Deutschlandfähnchen und Sekt wurden die letzten Bilder gemacht. Es wurde diskutiert warum der Kilometerzähler und Tacho nicht funktionieren, warum der Fahrradständer fehlt und ob das Schild ' Heilbronn --> China - Gut Strampel!' mit fahren soll oder nicht.

 

Nachdem alle Bilder geschossen waren und Roland noch schnell mit einer super Sonnenbrille von Peter ausgestattet wurde konnte es dann endlich losgehen. Semmi, Thomas und ich sind noch bis Neckargartach mitgefahren, Tom und mir sind dann aber so langsam die Hände eingefroren, immerhin hatte es nur ein paar Grad über Null.

 

Verabschieden mussten wir uns aber noch nicht. Wir waren nur kurz zu Hause und sind dann mit Robin, Denise und Aischa nach Herbolzheim gefahren - zum Volker um -ENDLICH- tschüss zu sagen. Beim Volker warteten dann schon Edith und Peter mit Brezeln und Kaffee. Irgendwann kam dann auch noch Benjamin mit Uwe. (Benjamin wollte eigentlich vom Marktplatz aus mitfahren, leider hat er die Uhr noch nicht umgestellt und unterwegs war dann auch noch ein Reifen platt.) 

Die neue Sonnenbrille wurde noch mit zusätzlichen Brillengläsern ausgestatten und Volker hat noch ein Audi-Käppi zur Ausrüstung zugesteuert - hoffentlich hat er jetzt dann alles zusammen...

 

Papa, jetzt bist du endlich unterwegs! Hoffentlich bleibt genug Luft in den Reifen - bis bald :)

 

Hier geht's zu den Bildern, danke an die Fotografen! Wer noch Bilder hat und sie online sehen will - einfach eine Email schicken.

Letzte Vorbereitungen - Der Tag vor der Abfahrt

--- 29.März 2008 - Carmen ---

Es ist Samstag, die Party ist vorbei. Man kann wohl behaupten sie war erfolgreich. Es waren viele alte Bekannte da, sowie neue Nachbarn und sogar aus der Schweiz sind sie angereist. 

 

Viele Dank für die ganzen Salate und die leckeren Kuchen; für die tolle Musik von Rouven und Hocki; für die leckeren Cocktails von Matze (und vielen anderen fleissigen Helfer, z.B. Robin, Thomas, Max...); dafür, dass so viele zum Feiern da waren! 

 

Das Aufräumen blieb dann leider an den 'Jungs' hängen. Der Radler musste noch die letzten Reisevorbereitungen treffen und ein Interview geben, Monika musste arbeiten und ich hatte andere Verpflichtungen, unter anderem die neu erstandene Digitalkamera umtauschen - gegen eine ohne Streifen auf dem Display. 

 

Morgen um 8:00 (neuer Zeit) geht es dann los, die vorletzte Verabschiedung auf dem Markplatz in Heilbronn. 

Roland geht radeln - Abschiedsparty am 28.März 2008

--- 28.März 2008 - Carmen ---

Heute ist es endlich so weit! Aus dem ganzen Land strömen die Gäste ein. Zu einer der, spätestens seit der WM 2006, legendären Garagenparties in der Pfühlstraße 63. Dieses Jahr gibt es wieder einige Erneuerungen, insbesondere die Cocktailbar. 

 

Alle Gäste werden gebeten heute einen Eintrag im Gästebuch zu hinterlassen. Am Sonntag ist dann die Abfahrt...aber heute lassen wir es noch mal so richtig krachen!

 

 zu den Bildern